Allgemeine Geschäftsbedingungen

  • Das gefällte Holz wird an die Forststraße gerückt, ausgeformt, sortiert und abfuhrbereit gelagert.
  • Abmaß und Übergabe des vom Auftragnehmer erzeugten Rundholzes haben ohne unnötigen Aufschub im gegenseitigen Einvernehmen zu erfolgen. Die Abrechnung hat laufend zu erfolgen. Als Grundlage für die Abrechnung dienen Werksabmaße der Sägewerke, das Harvesterabmaß in gegenseitigem Einvernehmen, für nicht verkauftes Bloch-, Industrie- und Brennholz die angeschätzte Menge, sowie die unterschriebenen Lieferscheine.
  • Die Endabrechnung erfolgt nach Vorliegen aller Abmaße und ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung durch den Auftragnehmer ohne Abzüge zu bezahlen.
  • Sollte es zu Abfrachtverzögerungen kommen, werden vorläufig 80% der straßengesteltten Mengen (geschätzt durch Auftraggeber und Auftragnehmer) vom Auftragnehmer in Rechnung gestellt. Der Restbetrag wird nach Feststehen der tatsächlichen Abmaße verrechnet. Sollte es zu einer Überzahlung kommen, wird diese vom Auftragnehmer innerhalb 14 Tagen an den Auftraggeber retourniert.
  • Verzögerungen, die nicht durch den Auftragnehmer verursacht wurden, sind bei Fertigstellung der Arbeit terminlich einzurechnen. Dadurch anfallende Mehrkosten sind vom Auftraggeber nach vorheriger Rücksprache mit dem Auftragnehmer zu entrichten (Maschinenstunden, Personalstunden).
  • Für die Holzabfuhr von der Forststraße sowie das Vorstellen des Holzes von der Trasse bei Platzmangel und für eine reibungslose, ohne Verzögerung erfolgenden Abfahrt der Forstmaschine nach Beendigung des Auftrages ist der Auftraggeber (Waldbesitzer) oder die WWG verantwortlich.
  • Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Schäden an Forstwegen die durch den An- und Abtransport der Arbeitsmaschinen, sowie den Abtransport des erzeugten Rundholzes entstehen.
  • Der Auftragnehmer führt die Arbeiten ausschließlich auf eigene Kosten und Gefahr durch.
  • Der Auftragnehmer ist in der Ausführung der übernommenen Arbeiten völlig selbstständig und hierbei an keine Weisungen gebunden. Die sachliche und zeitliche Einteilung der Arbeiten — abgesehen von der Fertigstellung der Arbeit — obliegt ausschließlich dem Auftragnehmer.
  • Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Arbeiten ganz oder teilweise von anderen geeigneten Personen und Firmen auf eigene Kosten und Gefahr durchführen zu lassen.
  • Bei vertragswidrigem Verhalten steht beiden Vertragspartnern ein Rücktrittsrecht vom Vertrag zu. Bereits geleistete Arbeiten sind anteilsmäßig zu bezahlen.
  • Eventuell notwendige Bewilligungen (Fällungsbewilligungen, Bewilligungen für die Straßenbenützung, Bringung über Fremdgrund, Bescheide, etc.) sind vor Auftragsbeginn vom Auftraggeber einzuholen.

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